Stinas Qutdoor-Ausrüstung

25 Okt

Als ich zu meinen Leuten gekommen bin, haben die keine Kosten und Mühen gescheut, mich windhundgerecht auszustatten.

Halsband schwarz

Zuerst bekam ich ein schwarzes Windhundhalsband und eine passende Leine. Frauchen meinte, das sähe gut zu meinem hellen Fell aus.
Regenmantel
Da wir Galgos kurzhaarig sind, frieren wir bei Regen und Wind. Für diesen Zweck hat Frauchen einen Regenmantel mit Fleecefutter machen lassen und ein Geschirr für Mäntel dazugekauft (siehe unten).

Stinas Regenmantel

Dann habe ich ein Fleecegeschirr bekommen, das im Sommer ohne Mantel getragen wird und eine orangefarbene Biothane-Leine. Die Leine ist 10 m lang, „unbreakable“ – so heißt es zumindest – und gibt mir viel Freiheit beim Laufen im Gelände. Die Leine ist außerdem allwettertauglich, superleicht, einfach zu reinigen und in vielen Farben, Breiten, Längen und mit unterschiedlichen Verschlüssen erhältlich. Die Biothane-Leine ist von LENNIE-Equipment und gibt’s über Ebay.

Hundegeschirr

Weil das schwarze Halsband nicht zum hellen Geschirr passt, gab’s noch ein helles Halsband. Die Geschirre und Halsbänder haben wir von Canifact. Die haben selbst Windhunde und wissen, was Windhund wünscht. Es wird alles nach Maß gemacht.
Halsband
Hier habe ich beides an …
Halsband und Geschirr

… und nochmal aus der Nähe.
aus der Nähe

Bis allerdings so ein Geschirr fertig ist, muss sich Windhund einem aufwändigen Procedere unterziehen. Man bekommt von Canifact ein so genanntes Anpassgeschirr geschickt (siehe unten). Anhand bestimmter Kriterien wird dieses Geschirr von Frauchen an bestimmten Stellen entsprechend festgezurrt oder gelockert. Dann wird ein Foto gemacht und zu Canifact geschickt. Die prüfen anhand des Fotos die Passform; man muss nachbessern oder auch nicht. Dann schickt man das Geschirr zu Canifact und das richtige Geschirr wird nach den Maßen des Anpassgeschirrs genäht. – Und das sitzt dann natürlich perfekt! Es ist mit Fleece gefüttert und schmusig-weich.

Probegeschirr

Der Winter kann dann meinetwegen auch bald kommen. Dafür habe ich nämlich einen doppelten Fleecemantel bekommen. Außen ist beigefarbenes Fleece, innen Fleecefutter in Giraffen-Print und natürlich alles nach Maß. Hierzu muss man nach einer Abbildung auf der Website die entsprechenden Maße aufschreiben und danach werden die Mäntel genäht. Mäntel nach Maß gibt’s bei Windhundmäntel. Hier näht die Chefin selbst und die kann das supergut.
Wintermantel
Ganz zu Anfang hatte ich ein Norwegergeschirr, aber das hat Frauchen sofort wieder weggegeben, weil ich rausgeschlüpft und abgehauen bin, als ich mal furchtbare Angst vor einer riesigen Kehrmaschine hatte. – Ist also nix für ängstliche Windhunde!

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Ja, das sind alle meine Sachen. Die Mäntel liebe ich, sind so schön kuschelig.

Stina mit Lampe

Aber das sprichwörtliche Highlight meiner Qutdoor-Ausrüstung ist die Grubenlampe. Frauchen verpasst mir das Teil frühmorgens wenn’s noch stockdunkel ist. Ich bekomme die Lampe um den Hals; Frauchen trägt auch eine am Handgelenk. Damit uns die Autofahrer bei Dunkelheit nicht übersehen, wenn wir ein Stück entlang an der Siedlungsstraße gehen.
Grubenlampe
Ganz früher hatten die Grubenarbeiter in den Bergwerken solche Lampen. Die wurden mit einem Helm über den Kopf gestülpt. Seit einiger Zeit haben Jogger, Walker und andere Sportler die Lampen für sich entdeckt, um in Nacht- und Nebelaktionen ihren sportlichen Ehrgeiz zu beweisen. Und nun hat die Grubenlampe auch Einzug ins unbedarfte Hundeleben gehalten. Zwangsweise. Ich hatte nämlich nicht darum gebeten. Wenn’s nach mir ginge, würden wir erst weit nach Tagesanbruch Gassi gehen.

Diese Idee mit der Lampe hatten aber scheinbar noch andere Frauchens und Herrchens. Neulich morgens kam uns so ein Hund-Frau-Fahrrad-Gespann entgegen. Von weitem konnten wir nur drei schwankende Lichter erkennen. In grauer Vorzeit hätte man diese wohl angsterfüllt als Irrlichter bezeichnet. Aber nein, was uns da entgegenkam war Hund mit blinkendem Halsband, Frauchen mit Grubenlampe auf dem Kopf und Fahrrad mit Lampe.

Stina auf der Couch
Mäntel, die einen wärmen, Geschirre, bei denen man nicht ausbüxen kann und Lampen, mit denen man rechtzeitig gesehen wird … alles ganz brauchbar …

… aber am schönsten ist es in der warmen Stube auf unserem Sofa 🙂
Sofahund

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