Spendenaktion

9 Dez

Spendenaktion

Tierschutz
Ich hatte euch ja bereits erzählt, dass ich aus Spanien komme. Aber auch die Hunde in anderen südeuropäischen Ländern und in Osteuropa und der Türkei haben es nicht besser. Gut, dass es einige Tierschutzgesellschaften und ein paar liebe Menschen gibt, die misshandelte, verletzte und halb verhungerte Hunde aus solchen Ländern retten, tierärztlich versorgen und an gute Plätze vermitteln. Das heißt, wir werden eingesammelt, in ein Tierheim, in meinem Fall in Spanien, gebracht, dort gesund gepflegt, aufgepäppelt und nach Nordeuropa vermittelt.

Frauchen sagt, Tierschutz hat sehr viel mit Intelligenz zu tun! Und Mahatma Gandhi hat gesagt:
“Daran, wie ein Volk mit seinen Tieren umgeht, erkennt man seinen Entwicklungsstand.“
Ihr könnt euch also ausmalen, wie es um den Entwicklungs- und Intelligenzstand macher Länder bestellt ist!

Ihr könnt auch googeln, seht da aber sehr viele nicht so schöne Sachen. Darum ist es wichtig, dass so viele Hunde wie möglich von dort wegkommen. Denn solange es in Süd- und Osteuropa keine Tierschutzgesetze zugunsten der Tiere gibt, geht es Tieren dort sehr schlecht. Es gibt zwar auch dort Tierschutzgesetze, nur hält sich keiner dran, weil niemand dafür sorgt, dass diese Gesetze eingehalten werden. Ein Tierleben ist in diesen Ländern gar nichts wert und entsprechend geht man auch damit um. Aber das schönste ist, wenn so ein Hund wie ich an einen guten Platz bei lieben Menschen vermittelt werden kann, so dass er noch ein paar Jahre ein schönes Leben hat. Ich hab’s gut erwischt! Meine beiden Menschen sind ganz o.k.!

Spendenaktion
Mein Herrchen sagt immer: „Ordnung muss sein!“ (auch zu mir!) Und so hatte er eine gute Idee, mit der wir meinen Leidensgenossen ein wenig helfen konnten!
Mein Herrchen ist Bauleiter auf Großbaustellen. Dort gibt es regelmäßig Baubesprechungen, bei denen man eigentlich pünktlich erscheinen sollte. Manche Leute kommen aber zu spät oder stören durch das Klingeln ihrer Handys den Ablauf. Baubesprechungen sind aber wichtig.

Frauchen hat also für Herrchens Besprechungen von unserer Bank eine Spardose besorgt und jeder, der zu spät gekommen ist oder durch sein Handy die Verhandlung gestört hat, sollte ein kleines „Bußgeld“ in die Dose werfen. Einen Euro. Ist ja nun nicht die Welt, das konnte jeder aufbringen! Wer wollte, konnte aber auch mehr reintun. Der gesammelte Betrag sollte dann nach Baustellenabschluss einer Tierschutzorganisation zugute kommen.

Einige beteiligte Firmen haben den Spardosenbetrag dann noch ordentlich aufgebessert, so dass eine schöne Summe zusammengekommen ist. Als die Baustelle abgeschlossen war, konnte das Geld seinem vorgesehenen Zweck zugeführt werden. Ich freue mich, dass damit vielen meiner Hundefreunde geholfen werden konnte. Vielen herzlichen Hundedank an mein Herrchen und alle Spender, mit vielen tausend Hundebussis!!!

Ich finde, das war eine gute Idee, die durchaus nachahmenswert ist. So können viele kleine Beiträge mehr oder weniger Großes bewirken.

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