Samsung Galaxy S III

18 Jan

Samsung Galaxy S III

Hurra, ich hab’ jetzt auch ein Smartphone!

Unter Berücksichtigung meiner bescheidenen Begabung im Umgang mit elektronischen Geräten und in Anbetracht der nicht unerheblichen Anschaffungskosten für ein Smartphone oder dergleichen, habe ich den Erwerb eines solchen absichtlich unnatürlich lange hinausgeschoben.

Nachdem ich vergangenes Jahr sehr oft mit der Bahn gefahren bin, musste ich mit Bestürzung feststellen, dass inzwischen schon jeder Schüler solch ein Hightech-Gerät besitzt und es stellte sich mir die Frage, woher Schüler das Geld für so etwas nehmen; zumal eben die Anschaffung und natürlich auch Internet-Flatrate nicht umsonst sind. Damals habe ich mir noch ins Fäustchen gelacht, weil ich mein winziges Sony Ericsson Handy benützte und glaubte, mir eine Menge Geld zu sparen.
Was ich zu diesem Zeitpunkt auch sehr befremdlich empfand war, dass sich die Schüler zwar grüppchenweise auf den Sitzen im Zug platzierten, allerdings keine Gespräche miteinander, geschweige denn mit anderen Mitreisenden führten. Stattdessen hielt jeder krampfhaft sein „was auch immer für ein“-Phone vors Gesicht, starrte unentwegt darauf und tippte ständig irgendetwas ein. Dann und wann wischte der ein oder andere drüber, als wolle er einen Krümel entfernen.

Meine Bahnfahrten nahmen irgendwann ein Ende. Dennoch wurde ich immer und überall mit solchen xy-Phones konfrontiert, mir schien, als hätte jeder eines, nur ich nicht. Und allmählich fand ich es peinlich, in der Öffentlichkeit Anrufe mit meinem alten Handy entgegen zu nehmen, auf dem die Tasten so klein waren, dass ich sie kaum sehen konnte. Nichtsdestotrotz befasste ich mich nicht mit der Anschaffung eines Smartphone, weil a) zu teuer und b) ich mit der Auswahlfrage, ob Samsung-, Sony-, Google- oder i-Phone, grenzenlos überfordert war.

Weihnachtsgeschenke

Dann kam Weihnachten. Dass ich mir aus Designer-Klamotten, Parfüm, Schmuck und vor allem Überraschungen nichts mache und eher praktisch veranlagt bin, kommt meiner besseren Hälfte sehr entgegen. Ich wünsche mir zu Weihnachten immer etwas, was ich gerade brauche oder gerne hätte, meist ein Hightech-Gerät, welches den bereits hoffnungslos überalterten Vorgänger ersetzen soll.

Die „Sammlung“ dieser Weihnachtsgeschenke reicht vom PC und PC-Monitor über Laptop und Digital-Kamera bis hin zum Flatscreen-Fernseher. – Und heuer sollte es ein Smartphone werden. Nach kurzer Internet-Recherche waren Sony Xperia und Samsung Galaxy S III in der engen Wahl und ungewöhnlich schnell fiel meine Entscheidung auf Letzteres.

Das Besondere daran: der Handyvertrag ist mit Internet-Flatrate unwesentlich teurer als vorher! Hierfür habe ich einen sehr kompetenten Spezialisten, der sich mit so etwas auskennt und mich in solchen Fragen berät, für mich den passenden Vertrag heraussucht und sich Zeit für die – in meinem Fall nötige – „Gerät-Einweisung“ nimmt: gabauer-shop
Dafür vielen Dank lieber Christian! 🙂

„Klammereffekt“

Seit Weihnachten habe ich nun ein Samsung Galaxy S III und inzwischen verstehe ich, warum die Kids und sonst auch fast alle, sich an ihre Phones klammern, unentwegt darauf starren und ständig irgendetwas eintippen.

Ich bin ein Googler! Oft, wenn ich unterwegs war, habe ich mich geärgert, dass ich erst googeln konnte, wenn ich zuhause am PC war. Und nun bin ich „googlemobil“ und kann immer und überall googeln 🙂

Bedienfehler

Mein mangelndes Talent beim Bedienen von elektronischen Geräten zeigte sich allerdings auch beim Galaxy S III sehr rasch. Als der erste Anruf kam – gut dass ich zuhause war, sonst hätte ich mich hoffnungslos blamiert – konnte ich ihn nicht annehmen. Auf dem Display erschienen, extra groß, ein grüner und ein roter Hörer. Normalerweise drückt man den grünen. Nicht so bei meinem Smartphone. Zuerst drückte ich normal, dann immer fester, aber der Anruf ließ sich nicht annehmen. Auch mit dem roten Hörer funktionierte es logischerweise nicht. Schließlich gab der Anrufer auf.

Natürlich habe ich sofort gegoogelt, wobei ich sehr bezweifelte, diesbezüglich ein Ergebnis zu erhalten. Aber siehe da, das Problem gab es scheinbar schon.

In einem sehr hilfreichen Blog smartundzart habe ich die Lösung gefunden: man muss „wischen“! Das sieht dann so aus, als ob man einen Krümel entfernt!

Erstaunlicherweise habe ich mich aber in allen übrigen Funktionen sehr gut zurechtgefunden und inzwischen möchte ich mein hübsches „Accessoire“ nicht mehr missen. – Und zu Weihnachten wünsche ich mir ein Tablet!

 

4 Kommentare to “Samsung Galaxy S III”

  1. Doris 22. Januar 2014 at 11:48 #

    Geht mir so wie dir Susanne – könnte auch nicht mehr ohne… Für mich total genial und einfach nicht mehr wegzudenken: das Abrufen der E-Mails. Somit bleibt man auch unterwegs immer auf dem Laufenden. Wünsch dir noch ganz viel Spaß mit deinem neuen Galaxy!

    • Susanne Auberger 22. Januar 2014 at 15:41 #

      Vielen Dank Doris! Den hab‘ ich! Nur mit Apps runterladen bin ich noch etwas unsicher!

  2. Pawlik Magdalena 26. Januar 2014 at 13:53 #

    Das war aber ein sehr braves Christkind! 😉 Ich hab aus genau den gleichen Gründen auch noch keines, aber es wird sich wohl in nächster Zeit mal ändern, da mein Handy mir schon das eine oder andere Mal den Dienst verweigert. Ich wünsch dir auch viel Freude mit deinem Smartphone! Du kannst mir ja dann vielleicht mal Tipps geben, wenn es bei mir so weit ist!

    • Susanne Auberger 27. Januar 2014 at 07:29 #

      Ja, ich helfe dir gern, wenn es soweit ist!
      Ein Smartphone wollte ich aber auch deshalb, weil es viele, für mich brauchbare Funktionen hat. Man kann ordentliche Fotos machen, ohne ständig eine Kamera mitschleppen zu müssen und es hat eine Tonaufnahmefunktion. Wenn mir z. B. etwas einfällt, was ich schreiben möchte, kann ich es an Ort und Stelle diktieren.

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