4. Oktober: Welttierschutztag! – Und was ist mit den übrigen 364 Tagen …

4 Okt

„Die Würde des Menschen ist unantastbar …“ (Art. 1 des deutschen Grundgesetzes)

Haben Tiere keine Würde, dass man weltweit auf grausamste Art und Weise mit ihnen umgeht? Tiere haben eine Seele und Empfindungen wie der Mensch. Auch sie hätten einen Paragrafen verdient, der ihnen „Würde“ bestätigt, wenn schon der Mensch im Umgang mit den Tieren dies nicht erkennt.

Sogar in Westeuropa und den USA, in so genannten kultivierten Ländern werden Tiere geschunden und gequält mehr denn je. Zwar trägt man hier Hunde auf Händen und behängt sie mit Silber, Gold und Edelstein – wahrscheinlich hat keiner gefragt, ob der Hund das auch mag -, aber „Nutz-“ und andere Tiere fristen ein kurzes und qualvolles Leben.

Im 21. Jahrhundert, in einer Welt, in der technischer Fortschritt unaufhaltsam seinen Siegeszug fortsetzt und in einer Gesellschaft, in der, wie man annehmen könnte, die Intelligenz des Menschen Tierquälerei nicht mehr zulassen sollte, nimmt diese immer erschreckendere Ausmaße an!

 

4. Oktober! Ein schöner Gedenktag!

Aber wir sollten Tierschutz nicht „be“denken, sondern praktizieren. Und da die Unvernunft, Dummheit und Ignoranz des Menschen scheinbar wächst und kein Schritt in Richtung Intelligenz zu erkennen ist, wären hier entsprechende Gesetze hilfreich, die nicht durch „Hintertürchen“ übergangen und ausgehebelt werden können, sondern bei Verstoß rigoros mit empfindlichsten Strafen belegt werden. – Hier wäre die EU gefragt! – Aber was macht die EU? Sie subventioniert beispielsweise Stierkampf in Spanien und Tötung von Straßenhunden in Osteuropa. Die EU subventioniert Tierquälerei mit unserem Geld!

Dieser Welttierschutztag bewirkt überhaupt nichts, so lange der profitgierige, oberflächliche und dekadente Mensch nicht bereit ist umzudenken und vielleicht einen „Blick über den Tellerrand“ wagt.

Und viele dieser sinnlosen Grausamkeiten rechtfertigt man mit dem Begriff „Tradition“. Man denke hierbei an Stierkampf und Windhunde in Spanien! Nun, wie könnte ein Großteil des spanischen Volkes solche Grausamkeiten praktizieren, wenn nicht sein vor kurzem noch oberster Herrscher, König Juan Carlos, mit „bestem Beispiel“ voranginge und sich bei Großwildjagden Panorama: Juan Carlos, Elefantenjagd in der Kritik selbstherrlich profiliert.

 

Unfassbare Barbarei, die der Mensch den Tieren antut:

  • Europa: illegaler Hundehandel Vier Pfoten, Illegaler Welpenhandel, Fotos: Illegaler Welpenhandel
  • Europa/USA/weltweit: Aber auch in unseren Breiten geht es Tieren in der Massentierhaltung nicht unbedingt besser: Peta.de, Massentierhaltung – mechanisierter WahnsinnMassentierhaltung
  • Oder Katzen auf vielen Bauernhöfen; sie vermehren sich unkontrolliert, werden nicht geimpft oder tierärztlich versorgt und teilweise nicht einmal gefüttert, weil der Bauer zu knauserig ist und nur an seinen Profit denkt.
  • Oder Hunde in kleinen Zwingern, um die sich jahraus jahrein niemand kümmert, die allenfalls mal Futter hingestellt bekommen, aber keine Zuwendung oder geregelten Auslauf.
  • Oder ein einsames Pony, das in einem kleinen Gehege an einer Hauptstraße sein Dasein fristet.
  • Oder …
  • Oder …
  • Oder …

… diese Liste könnte man noch weiter fortführen.


„Daran, wie ein Volk mit seinen Tieren umgeht, erkennt man seinen Entwicklungsstand.“ – Mahathma Gandhi

Tierschutz hat mit Intelligenz zu tun! Wie sieht es also mit dem geistigen Entwicklungsstand eines Großteils der Weltbevölkerung aus, dass er all das zulässt!?!

 

Die EU tut nichts!

Ein Hoffnungsträger für viele Tierschützer war die EU. Hier hätte man erwartet, dass Tierschutzgesetze wie in Westeuropa üblich, EU-weit gefordert werden. Leider subventioniert die EU tierquälerische Aktivitäten wie z. B. Hundetötung in osteuropäischen Ländern www.faz.net/strassenhunde-in-rumaenien-die-menschen-leiden-wie-die-hunde, www.mmnews.de/eu-hunde-massaker,  Stierkampf ins Spanien und viele Grausamkeiten mehr.

 

„Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch verendet ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann!“ – Indianische Weisheit

 

Jeder, wirklich JEDER, könnte etwas tun …

 

 

 

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